Apfelpuddig mit Nusstopping.

Ich bin ganz direkt: ich kann dich nicht leiden Herbst. Immer diese melancholische Haltung, diese Eiseskälte in dir und die Dunkelheit.

Und dann lässt du die Blätter von den Bäumen fallen und bist dafür verantwortlich, dass es voll oft regnet.

Nee, das wird nix mehr mit uns und meinetwegen darfst du auch schneller verschwinden, als du gekommen bist.

Das Gemüse und Obst, das du so mitbringst, kannst du aber gerne hier lassen, ja? 

Daraus koche und backe ich nämlich ganz gerne was leckeres - zum Beispiel einen Apfelpudding wie diesen hier!


Apfelpudding mit Nusstopping 

Für vier Portionen benötigt ihr

5 Äpfel
Etwas Wasser
Ein Päckchen Vanillepudding zum Kochen
Zwei Esslöffel Zucker
Ein bisschen Zimt
Walnüsse
Haselnüsse

Zuerst schält ihr die Äpfel. Schneidet sie in Stücke und gebt sie mit etwas Wasser in einen Topf. Fügt so viel Wasser hinzu, bis die Äpfel knapp damit bedeckt sind. Jetzt kocht die Äpfel mit dem Wasser so lange bis die Apfelstücke schön weich sind.

Rührt jetzt das Puddingpulver nach Packungsangabe an. Noch einmal alles aufkochen lassen und mit Zimt abschmecken.

Jetzt alles in Gläser abfüllen und abkühlen lassen. Zum Schluss noch ein paar Nüsse als Topping auf den Pudding geben.

Et voilà - hier ist euer Herbstdessert!

Happiness is only real when shared - ein Tag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen.

Dass "Into the wild" mal zu meinen Lieblingsfilmen zählen würde, hätte ich nie so richtig geglaubt. Die Suche nach Sicherheit und Beständigkeit war mir dazu viel zu groß. Viele Veränderungen haben aber auch mich verändert und so ist das große Fernweh bei mir eingezogen. Fernweh, die Welt zu entdecken, andere Länder und Kulturen kennen zulernen und neue Dinge zu erleben.

Die erste große Reise steht schon in den Startlöchern, die nächste wird bereits fleißig geplant.

In der Zwischenzeit war ich dafür in Gelsenkirchen - ist ja quasi auch eine kleine Reise. Meine Reisebegleitung war der Lieblingsneffe, der mich durch seine gute Laune und seine kindliche Unbefangenheit ein paar anstrengende Wochen vergessen ließ.

Auf ging es zuerst nach Afrika, dann nach Alaska. 










Ganz besonders schön fand ich übrigens die Lemuren Insel - da konnte man die kleinen Wirbelwinde sogar streicheln, wenn die Bock drauf hatten.



Neben den drei Kontinenten gibt es auch noch einen Streichelzoobereich. Ich hab da so seit ganz vielen Jahren ein Ding mit Ziegen...aber das ist ne andere Story ;)



Asien schafften wir übrigens an dem Tag nicht mehr, aber unsere Rennerei machte sich abends schon bemerkbar - ich schlief nämlich genau so schnell um 20.30 Uhr wie mein kleiner Neffe ein...ist ja auch anstrengend, so ne kleine Weltreise...

Veganer Thai-Kartoffelburger mit scharfer Satésauce.

Keine vier Wochen mehr und es geht los nach Thailand. Drei Wochen, ein paar Inseln, viel Sonne und hoffentlich jede Menge tolle Eindrücke stehen mir bevor und ich freue mich schon so wahnsinnig, dass ich gestern schon angefangen habe, meinen Rucksack ein wenig zu packen :)

Weil sich also schon alles in meinem Kopf um Thailand dreht, gibbet heute ein angehauchtes Thailandrezept...



Die Idee zu einem Kartoffelburger kam mir übrigens nachdem ich vor kurzem zum Workshop über Kartoffeln in den wunderschönen Räumen bei Chefkoch.de eingeladen war. Dort habe ich unter anderem auch gelernt, dass man die Schale von Kartoffeln sehr wohl mitessen kann. Da ich immer mega Schälfaul bin und mir fast jedes Mal zur Kartoffelschale noch ne Fingerkuppe wegraspel, finde ich diese Info ziemlich wichtig!

Falls ihr auch noch mehr Infos zu den leckeren Knollen benötigt, guckt doch auch mal auf den Blog Die Kartoffel vorbei - da gibt es auch noch mega gute Rezepte mit Kartoffeln, zum Beispiel von dem leckersten Kartoffelkuchen, den ich je gegessen habe - ok, von dem ersten, den ich jemals gegessen habe, aber der war wirklich verdammt gut!

Der Burger ist übrigens durch und durch vegan - von den Burgerbuns angefangen bis hin zur köstlichsten Saté Sauce. Apropos Saté Sauce: Wenn ihr es nicht glauben wollt. Erdnuss und Kartoffel passt übrigens hervorragend zusammen! 

Die übrige Thainote bekommt der Burger auch durch die marinierten Gurkenscheiben, die angelehnt an den typisch thailändischen Gurkensalat sind. Etwas scharf, etwas säuerlich und verdammt lecker!

Aber nun, weniger Geschwafel, mehr Rezept...auf geht's:

Vegane Thai Burger (6 Stück)

Wir fangen erstmal mit den Burger Buns an - während der Teig geht, könnt ihr nämlich super die restlichen Dinge zubereiten!

Vegane Vollkorn-Burger-Buns

Ihr benötigt 

1/2 Würfel Hefe
2 EL Zucker (zB Kokosblütenzucker)
120 ml lauwarmes Wasser
170 ml Pflanzenmilch
2 EL geschmacksneutrales Öl (zB Kokosöl)
1 TL Salz
375 g Vollkornmehl

Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser gut verrühren und etwas stehen lassen. Die Milch und das Öl dazu geben und verrühren. 
Salz und Mehl in eine Schüssel geben und die vorherige Flüssigkeit dazu füllen. Alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes kneten - etwa 7 Minuten, bis der Teig schön glatt ist. Wenn der Teig zu nass ist, noch etwas Mehl hinzufügen.
Jetzt die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig für eine Stunde gehen lassen (ich mache das unter der Bettdecke, da geht der Teig immer ganz gut!).
Wenn der Teig etwa das doppelte Volumen erreicht hat, geht es weiter - ihr teilt den Teig in ungefähr sechs gleichgroße Kugel, die ihr dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech nochmal ca. 45 Minuten gehen lasst.
Danach gehen die Buns bei 190 Grad Unter/Oberhitze für 15 Minuten in den Ofen und können dann nach Belieben zum Beispiel mit den nachfolgenden Dingen belegt werden.


Kartoffelpatties ( 6 Stück)

400 g Kartoffeln
1 EL Kartoffelstärke
1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser (als Eiersatz)
Ein paar Korianderblätter
Salz
Öl

Zuerst die Kartoffeln (geschält) schön weich kochen und anschließend zerstampfen. Den Koriander und Salz untermischen und abschmecken. Die Stärke und den Eiersatz unter die Kartoffelmischung geben. Dann einzelne Taler formen und die dann in einer Pfanne mit etwas Öl schön braun braten.

Marinierte Gurkenscheiben

120 ml weißer Essig
60 ml Wasser
4 EL Zucker (zB Kokosblütenzucker)
1/2 Chilischote
Salz
1/2 Gurke in Streifen geschält

Das Wasser, den Essig und den Zucker in einem Topf erhitzen und zum Köcheln bringen bis der Zucker aufgelöst ist. Die Chilischote in kleine Ringe schneiden und hinzufügen. Mit Salz abschmecken und über die Gurken gießen. Das Ganze für ca. eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.


Vegane Saté Sauce

100 g Erdnussbutter (ungesüßt)
1 Schalotte, klein geschnitten
1/2 Chilischote, klein geschnitten
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Dose Kokosmilch (ca. 125ml)
Salz
Öl

Die Schalotte, die Chilischote und die Knoblauchzehe mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Erdnussbutter hinzufügen und alles mit Kokosmilch ablöschen. Zum Schluss noch mit Salz abschmecken und warm servieren - wenn die Sauce kalt wird, wird sie etwas dickflüssiger, was manch einer vielleicht nicht so mag. Ich erwärme die Sauce deswegen nochmal kurz bevor die Burgerschlacht los geht;)



Nun kann eure Burgerparty losgehen! Zu allen Zutaten habe ich noch etwas Salat und Tomate dazu genommen aber ihr könnt eure Burger belegen wie ihr wollt - für noch mehr asiatischen Touch würden zum Beispiel auch Sprossen voll gut gehen, die ich auch gerne genommen hätte, wenn ich sie irgendwo bekommen hätte!