Unterwegs auf dem Gut Wilhelmsdorf beim Bloggerevent von Söbbeke.

Ich bin ja ein verdammtes Dorfkind. Immer, wenn ich Bauernhöfe betrete, überkommt mich ein wohliges Gefühl und der Wunsch, selber mal einen kleinen Hof zu besitzen.

Dabei konnte ich mit das als Teenie konnte ich mir das niemals vorstellen! Bauernhöfe und alles, was nur irgendwie mit Öko zu tun hatte ging so gar nicht!

Und jetzt? Jetzt trage ich liebend gerne Birkenstock, beschäftige mich mit Öko-und Biosachen und deren Nachhaltigkeit und bin Sozialpädagogin - mein 16-jähriges Ich würde mich für all das auslachen ;)

Aber zum Glück bin ich ja nicht mehr 16, sondern, ja, ähm, eben ein paar Jahre älter...

Und deswegen habe ich mich über die Einladung von der Biomolkerei Söbbeke, mit ihnen aufs Land, um genauer zu sein, auf den Bioland Bauernhof des Gut Wilhelmsdorf zu kommen, sehr doll gefreut!

An einem spätsommerlich schönen Tag ging es vormittags mit anderen lieben Bloggermädels (die alle unten fleißig verlinkt wurden, damit ihr auch mal deren tolle Blogs angucken könnt!) vom Picknick mit leckersten Pancakes, Smoothies, feurigen Kartoffelburgern und Salaten rüber zur Geschichte des Gut Wilhelmsdorf und rein in den Kreislauf einer Milchkuh.




Und Kühe, ne. Kühe sind ja schon ziemlich toll! Ich glaube, dass kaum ein anderes Tier so wunderschöne Augen und Wimpern hat. Und diese Kälbchen - ein Anblick und ich war spontan verknallt. 




Übrigens passen es Kühe immer ziemlich genau ab, wann sie kalben. Angefangen hatte unsere Milchkuhtour nämlich am Kreißsaal, in dem alles sehr entspannt war. Am Ende der Tour kamen wir genau dort wieder vorbei und plötzlich lag da ein ganz frisch geborenes Kalb. Scheinbar halten die Kühe die Geburt ihrer Kälber immer ein bisschen auf, bis zum Beispiel so ein Besuchshaufen wie unserer vorbei gegangen ist, um sich in Ruhe alleine um die Entbindung zu kümmern.


Nach der kleinen Bauernhoftour ging es dann zum Produkttasting. Wusstet ihr, dass Söbbeke die einzige Molkerei Deutschlands ist, die wirklich zu 100% eine Biomolkerei ist? In den Joghurts findet ihr keinerlei zugesetzte Aromen und alles besteht zu 100 aus Biomilchprodukten. 

Ich finde ja, dass man sowas im Gegensatz zu konventionellen Produkten ziemlich rausschmecken kann! 


Mein Produkttastingliebling war übrigens der Joghurt mit Feige und Buchweizen - ich persönlich kann das ja gut ab, wenn im Joghurt auch Stücke zum Kauen vorhanden sind - ihr auch?

Vollgefuttert gab es dann noch interessante Infos zum Bioland Verband. Und das hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so spannend, aber ich wurde durch den Vortrag alleine schon angefixt Lupinen zu pflanzen. Die sind nämlich voll die Alleskönner, wenn es um die Versorgung von Nährboden geht. 

Was ich an diesem Tag noch gelernt habe?
- Die Zungen von Kühen sind so lang, das sie auch in Nasenlöcher kommen.
- Knöllchenbakterien sehen aus wie kleine Styroporbällchen, hängen gelegentlich an Wurzeln und sind ein Zeichen für ausgezeichnete Erde
- Milchkälbchen sind die süßesten Lebewesen auf Bauernhöfen, die es gibt!

Ich wünsch mich jetzt für den Rest der Woche noch zurück auf den Bauernhof und rate euch ganz dringend, den Söbbeke Joghurt mit Feigen und Buchweizen zu probieren (oder eine andere Sorte)!

Ein ganz großes Dankeschön an die Agentur Siebzig&Sieben, Söbbeke, den Gut Wilhelmsdorf und Bioland für diesen sehr, sehr schönen Tag!

Und einen ganz lieben Gruß an die anderen Bloggermädels, die auch dabei waren:

Carolin (Frau Herzblut
Leila (Münstermama)
Janina (Oh Wunderbar)
Judith (Schokohimmel)
Steffi (Kochtrotz)
Julietta (Juliettaseasons)

DIY Lotion Bars und Körpersahne - Geschenke aus der Küche.

Selbstgemachte Geschenke sind ja immer toll.

Selbstgemachte Geschenke können aber auch mega gruselig sein.

Alles, was "gebastelt" werden muss, verschenke ich grundsätzlich nicht mehr, weil man jedes Mal denken kann, dass das eigentlich mein Neffe gemacht haben könnte. Ich weiß nicht, ob ich jemals ein Kind haben kann, wenn ich sehe, was da alleine in der Kindergartenzeit an Laternen und Kostümen gebastelt wird - da würde mein Kind wahrscheinlich schon ab dem ersten Jahr gedisst werden, weil alles selbst gebastelte aussieht als hätte ich zwei linke Hände...

Alles aus der Küche geht aber ganz gut, zum Glück!



Ob Glückskekse für eine Hochzeit oder auch einfach ein leckerer Kuchen, so was kann ich!

Diese Körpersahne und die kleinen Bodybutter-Guglhupfe hat die liebe Fee vor schon viel zu langer Zeit zum Geburtstag bekommen.

Und seitdem liegen diese Fotos, die ich noch kurz vor der Geschenkübergabe gemacht habe, auf meiner Festplatte. 

Abgesehen von den Bildern, von denen ich nur so mittel begeistert bin, finde ich die Lotion Bars aber so schön, dass ich euch das ganze jetzt doch als Post mitgebe. Geschenkideen braucht man schließlich immer mal wieder, oder?


Körpersahne (das Rezept stammt ursprünglich von den beiden lieben Kreativfieber-Mädels)


Für ein kleines Glas benötigt ihr

50 g Kokosöl
25 g Mandelöl
25 g Kakaobutter
Parfumöl (ich mag da Kokos mega gerne)

Alle Zutaten, bis auf das Parfumöl, über einem Wasserbad schmelzen und danach abkühlen lassen - wenn die Schale kühl genug ist, nochmal extra in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fester wird.

Dann mit einem Handrührgerät die Masse aufschlagen, bis die Konsistenz von fester Sahne erreicht ist. Ein paar Tropfen Öl dazu und schon habt ihr das erste Geschenk fertig!


Lotion Bars


Natürlich könnt ihr jede beliebige Form für eure Bars nehmen - am besten eignen sich Pralinen- oder Eiswürfelformen aus Silikon.

Ihr benötigt zu je einem Teil

Kokosöl
Kakaobutter oder auch Mangobutter
Bienenwachs

Alle Zutaten in einem Wasserbad schmelzen, vorsichtig rühren, sodass alle Öle miteinander vermischt sind. Dann nach kurzer Abkühlzeit (die Masse darf noch nicht wieder fest werden!) in den Behälter eurer Wahl füllen. Auskühlen lassen und fertig!

Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich auch da noch Parfumöl hinzugeben.

Übrigens solltet ihr solche Geschenke erst nach unserem herrlichen Spätsommer in diesem Jahr verschenken - es kam schon vor, dass mir die fluffige Bodybutter als aufgelöstes Öl entgegen strahlte...

Fast and Healthy - Grünes Curry mit Reisnudeln

Wenn ich zur Zeit nicht gerade im Vampire Diaries Rausch bin, verschlägt es mich auch wieder für neue Rezepte in die Küche.

Zugegeben habe ich bei den wenigen Sommertagen dieses Jahr nicht wirklich Bock auch am Herd zu stehen. Aber ab und zu bekomme ich einen mega Appetit auf ordentlich Schärfe im Essen.

Und wie ihr euch vielleicht erinnert, muss ich ja auch immer noch meinen Vorratsschrank weiter leer kochen.

Der Vorratsschrank sagte also "mach mich leer und nimm am besten mal die Reisnudeln raus, die liegen hier schon ewig" und mein Appetit sagte "it's gettin' hot in here". Zusammen ergibt das nun? Curry, grün, scharf und mit Reisnudeln :)!



Dazu noch Zuckerschoten, grünen Spargel und Zucchini und dann habt ihr auch so viel Chlorophyll, dass der Green Smoothie heute Pause haben kann. Und dank der Reisnudeln ist das ganze Gericht auch noch glutenfrei!


Das Rezept 

2 Portionen

250 g Reisnudeln
Eine Handvoll grüner Spargel
Eine kleine Zucchini
100 g Zuckerschoten
300 g Garnelen (zB TK)
Currypaste
Koriander
Flüssigkeit - Brühe oder Kokosmilch

Bereitet die Reisnudeln nach Packungsangabe zu - meist müsst ihr die nur mit heißem Wasser übergießen und etwas im Wasser liegen lassen, dann sind die Nudeln schon fertig.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Currypaste dazu geben und anschwitzen. 

Spargel in kleine Stücke Schneiden, Zucchini klein schneiden und beides zusammen mit den Zuckerschoten in die heiße Pfanne geben. 

Nach kurzer Zeit mit etwas Flüssigkeit ablöschen. Ich habe hier Brühe genommen, damit das Ganze nicht zu schwer wird. Garnelen dazu geben  - wenn ihr Tk-Garnelen nehmt, dann übergießt sie vorher mit heißem Wasser, sonst könnte der Geschmack etwas tranig werden.


Zum Schluss noch die Reisnudeln dazu, mit Salz und Koriander abschmecken und fertig ist euer fast and healthy Curry!